Nepali Neujahr und Tibetan Singing Bowls

Mit Deborah hatte ich drei tolle Tage in Pokhara in denen wir es uns rundum gutgehen lassen haben. Wir haben Nepali Neujahr gefeiert, viel gegessen, gequatscht und gelacht und waren bei einer Massage im Blindenzentrum. Ausserdem hat sie mich gleich zu Beginn zu einer kostenlosen Schnupperbehandlung im „Nirvana Singing Bowl Center“ geschleppt. Habe bisher nur schon davon gehört. Selber probiert hatte ich‘s noch nie. Wir haben uns dort gleich super wohl gefühlt, so dass wir jeden Morgen zur „Singing Bowl Meditation“ gegangen sind. Ich fand diese Therapiemethode gleich zu Beginn extremst spannend. Wie die leisen und doch intensiven Klänge der Schalen den Raum füllen und einen in eine andere Welt tauchen lassen. Zudem die Vibrationen, die man auf der Haut und im ganzen Körper spürt. Und dazu können damit wirklich viele Beschwerden und Krankheiten geheilt oder gelindert.

Aus den Bergen war ich, wie schon berichtet, viel schneller als erwartet zurück. Dadurch hatte ich noch einige Tage übrig, bevor mein Volunteering anfing. Bisher hatte ich deshalb vor, entweder in „Panchase“ noch mal ne Runde auf den Berg zu marschieren oder mit Deborah nach „Chitwan“ in den Dschungel auf Safari zu gehen.

Nach den beiden Singing-Bowl-Tagen, kam mir dann allerdings die glorreiche Idee, mich der Thematik der Klangschalen intensiver zu widmen und einen Therapie-Kurs zu besuchen. Ausserdem find ich Pokhara und die Stimmung dort klasse. Ich habe in Pokhara also gesamt sechs Tage verbracht, drei davon mit den beiden Jungs im „Nirvana Singing Bowl Center“. Habe ganz viele Therapiemethoden gelernt und durfte auch gleich mittherapieren. Es war super spannend und lehrreich, wenn auch nicht ganz günstig. Aber ich seh‘ das als Investition in meine Zukunft. Die Klangschalentherapie hat ganz vieles mit Yoga gemeinsam und basiert auf dem gleichen Grundsatz. Man kann das wunderbar kombinieren und viel Gutes tun. Hatte auch das Glück den Guru der beiden Jungs kennen zu lernen. Von ihm haben die beiden viel gelernt und er hat auch all deren Schalen hergestellt. Er führt seit 35 Jahren eine der grössten Singing-Bowl-Fabriken Nepals und exportiert auch nach Europa, vor allem nach Deutschland. Er hat mir erklärt, dass es in Deutschland mittlerweile über 400 Singing Bowl Therapie Zentren gibt und die Zahl stetig wächst.

Für mich heisst das jetzt, ich brauch ein paar Schalen und dann kann ich loslegen. Werde mich an meinen letzten Tagen in Kathmandu auf jeden Fall nochmal mit ihm treffen und mich bezüglich meiner ersten Goldstücke beraten lassen und hoffentlich auch die eine oder andere heimschicken können.

Das als kleiner Ausschnitt zu meinem spontanen Exkurs in die Klangschalentherapie bevor es in das Bergdorf „Nalma“ zum Volunteering ging.

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